Feststellen, ob eine Information eine relevante Stellenausschreibung enthält.
Unsere Plattformen sind sichtbar. Unsere Technologie arbeitet im Hintergrund.
Wer ein Stellenangebot sucht, sieht auf einer Karriereplattform im Idealfall genau jene Informationen, die für die eigene berufliche Entscheidung relevant sind.
Was dahintersteckt, ist wesentlich komplexer.
Stellenanzeigen entstehen auf unterschiedlichen Websites, werden in verschiedenen Formaten veröffentlicht, verändern sich laufend und sind nicht immer eindeutig bestimmten Berufsgruppen oder Fachbereichen zuzuordnen.
Damit aus diesen Informationen ein brauchbares Karriereangebot wird, braucht es leistungsfähige technische Systeme, geeignete Datenstrukturen und kontinuierliche Qualitätskontrolle.
Bei candidatis entwickeln wir dafür eigene Technologien. Sie bilden eine wesentliche Grundlage für den Betrieb und die Weiterentwicklung unserer spezialisierten Karriereplattformen.
Offene Stellen werden an unterschiedlichsten Orten veröffentlicht. Unternehmen nutzen eigene Karrierewebsites, Bewerbungsmanagementsysteme und verschiedene technische Lösungen zur Darstellung ihrer Ausschreibungen.
Unsere Technologien unterstützen die automatisierte Erfassung und Verarbeitung öffentlich verfügbarer Stelleninformationen.
Dabei geht es nicht allein darum, neue Ausschreibungen zu erkennen. Informationen müssen analysiert, strukturiert und den passenden Fachbereichen und Karriereplattformen zugeordnet werden.
Durch die Automatisierung dieser Abläufe können wir Informationsmengen verarbeiten, die mit ausschließlich manuellen Verfahren nur schwer zu bewältigen wären.
Feststellen, ob eine Information eine relevante Stellenausschreibung enthält.
Inhalte und verfügbare Angaben zu Position, Arbeitgeber, Standort und weiteren Merkmalen auswerten.
Stellenangebote geeigneten Fachbereichen und Karriereplattformen zuweisen.
Vorhandene Datensätze auf Änderungen, Mehrfacherfassungen und Aktualität untersuchen.
Stelleninformationen in einer für Jobsuchende verständlichen und nutzbaren Form bereitstellen.
Der candidatis Crawler ist ein wesentliches Element unserer technischen Infrastruktur.
Er unterstützt die laufende Beobachtung und Verarbeitung von Stelleninformationen aus unterschiedlichen öffentlich zugänglichen Quellen.
Die besondere Herausforderung besteht darin, dass sich Websites, Inhalte und technische Strukturen ständig verändern. Ein System, das heute eine Stellenausschreibung korrekt erkennt, muss morgen mit geänderten Seitenelementen, neuen Darstellungsformen oder unterschiedlichen Datenformaten umgehen können.
Daher beschränkt sich unsere Arbeit nicht auf die erstmalige Entwicklung der Software.
Wir überprüfen Verfahren, analysieren Fehlerquellen, verbessern die Verarbeitung und passen unsere Systeme kontinuierlich an neue Anforderungen an.
Automatisierung bedeutet für uns nicht den Verzicht auf menschliche Kontrolle. Im Gegenteil: Technische Überwachung, Datenmanagement und gezielte Qualitätsprüfungen sind wichtige Bestandteile eines zuverlässigen Betriebs.
Die Qualität einer Karriereplattform hängt nicht allein von der Anzahl ihrer Stellenangebote ab.
Ebenso entscheidend ist, ob die Informationen aktuell, richtig zugeordnet und für Jobsuchende nachvollziehbar sind.
Stellen werden verändert, zurückgezogen oder neu ausgeschrieben. Mehrere Quellen können dieselbe Position enthalten. Unterschiedliche Berufsbezeichnungen können ähnliche Tätigkeiten beschreiben.
Unsere technischen Prozesse berücksichtigen solche Herausforderungen und unterstützen die laufende Überprüfung des Datenbestands.
Wo automatisierte Verfahren an Grenzen stoßen, sind zusätzliche Prüfungen und Verbesserungen erforderlich.
Unser Anspruch ist es, die Datenqualität unserer Plattformen kontinuierlich zu erhöhen und Stelleninformationen möglichst zuverlässig bereitzustellen.
Eine leistungsfähige Jobsuche muss mehr leisten als das bloße Vergleichen einzelner Wörter.
Menschen beschreiben ihre Qualifikationen, Interessen und beruflichen Ziele auf unterschiedliche Weise. Unternehmen wiederum verwenden für ähnliche Tätigkeiten oft verschiedene Positionsbezeichnungen.
Deshalb entwickeln wir unsere Suchtechnologien mit dem Ziel weiter, sprachliche Unterschiede und fachliche Zusammenhänge besser zu berücksichtigen.
Neben klassischen Suchkriterien wie Berufsfeld und Standort beschäftigen wir uns mit Möglichkeiten, Suchanfragen flexibler zu verstehen und relevante Stellenangebote gezielter bereitzustellen.
Dabei soll die Technologie die Suche erleichtern, ohne den Nutzerinnen und Nutzern die Kontrolle über ihre Entscheidungen zu nehmen.
Unser Ziel ist eine Jobsuche, die sich stärker an dem orientiert, was Menschen tatsächlich suchen – und weniger daran, ob sie genau die Formulierung einer Stellenanzeige verwenden.
Künstliche Intelligenz verändert, wie digitale Informationen verarbeitet, verstanden und bereitgestellt werden können.
Auch für Karriereplattformen eröffnet sie neue Möglichkeiten: bei der Interpretation von Suchanfragen, der strukturierten Verarbeitung von Informationen, der Unterstützung redaktioneller Abläufe und der Weiterentwicklung digitaler Werkzeuge.
Wir beschäftigen uns mit diesen Technologien und integrieren geeignete Ansätze in die Weiterentwicklung unserer Plattformen.
Dabei interessiert uns vor allem der praktische Nutzen.
Eine Funktion ist für uns nicht deshalb wertvoll, weil sie künstliche Intelligenz verwendet. Sie muss nachvollziehbar bessere Ergebnisse liefern, Abläufe vereinfachen oder Menschen eine konkrete Hilfestellung bieten.
Ebenso wichtig sind die Zuverlässigkeit der Ergebnisse, ein angemessener Umgang mit Daten und die Möglichkeit, technische Entscheidungen kritisch zu überprüfen.
Wir sehen künstliche Intelligenz daher als Erweiterung unserer technologischen Möglichkeiten – nicht als Ersatz für Fachwissen, Verantwortung oder menschliche Entscheidungen.
Unsere Plattformen richten sich nicht nur an Jobsuchende. Sie unterstützen auch Unternehmen bei der Veröffentlichung, Verwaltung und Weiterentwicklung ihrer Stellenangebote.
Dafür entwickeln wir digitale Funktionen, die sich an den Anforderungen moderner Recruitingprozesse orientieren.
Dazu gehören Werkzeuge zur Verwaltung von Unternehmensprofilen und Stellenanzeigen, Möglichkeiten zur gezielten Präsentation offener Positionen sowie technische Integrationen und automatisierte Abläufe.
Unser Ziel ist es, wiederkehrende Aufgaben zu vereinfachen und Unternehmen mehr Übersicht und Kontrolle über die Nutzung unserer Angebote zu ermöglichen.
Die konkreten Funktionen und verfügbaren Leistungen unterscheiden sich je nach Karriereportal und gebuchtem Produkt.
Unser Netzwerk besteht aus eigenständigen Karriereplattformen. Die technische Entwicklung erfolgt jedoch nicht isoliert für jede einzelne Website.
Gemeinsame Systeme und übergreifende technische Lösungen ermöglichen es uns, Verbesserungen für mehrere Plattformen nutzbar zu machen.
Diese Architektur unterstützt einen effizienteren Betrieb, konsistente Funktionen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
Gleichzeitig können wir Besonderheiten einzelner Fachbereiche und Zielgruppen berücksichtigen.
So entsteht ein Netzwerk, das Spezialisierung und gemeinsame technologische Stärke miteinander verbindet.
Digitale Systeme entwickeln sich weiter, weil sich auch ihre Anforderungen verändern.
Neue technische Standards, veränderte Nutzergewohnheiten und Fortschritte bei künstlicher Intelligenz schaffen laufend neue Möglichkeiten. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen für Qualität, Sicherheit, Wartbarkeit und Benutzerfreundlichkeit.
Deshalb verstehen wir unsere Technologien nicht als abgeschlossene Produkte.
Wir beobachten Entwicklungen, prüfen neue Ansätze und arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Systeme.
Unser Maßstab bleibt dabei unverändert: Technologie muss dazu beitragen, Menschen, Informationen und berufliche Möglichkeiten sinnvoller miteinander zu verbinden.